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Nicola Förg liest aus “Böse Häuser”

Freitag, 16. Juli: Ein Krimi unter freiem Himmel

Der Bahnhofsgarten wird zum Tatort: Am Freitag, 16. Juli, 19 Uhr liest die Allgäuer Schriftstellerin Nicola Förg hier aus ihrem neuesten Bestseller „Böse Häuser“. Das Publikum darf spannende Momente erwarten mit viel Lokalkolorit, leisem Humor und ganz aktuellen, gesellschaftskritischen Gedanken…

Nicola Förg ist Journalistin und Schriftstellerin. Die gebürtige Oberallgäuerin – deren Eltern übrigens lange in Oberdorf gelebt haben – hat inzwischen über 20 Kriminalromane verfasst, von denen über 850 000 Exemplare verkauft wurden. Ihr neuestes Werk „Böse Häuser“ erschien im März dieses Jahres und erzählt die Geschichte einer tödlichen Wohnungssuche.

Während Kommissarin Irmi Mangold rein privat einen Hof zum Kauf besichtigt, wird ein anderer Kaufinteressent direkt neben ihr erschossen. Der Tote: der Besitzer eines Autohauses für Nobelkarossen. Der Makler: ein Geschäftsmann mit eigener Moral. Der Hausbesitzer: ein zugeknöpfter Biobauer. Irmi und der leitende Ermittler Gerhard Weinzirl werden in jenen Strudel aus Neid und Hass gerissen, der wühlt, wenn es um Geld und Besitz geht. Die Spuren führen in die Vergangenheit, bis ins Berlin der Nachwendezeit – wo Häuser böse Geschichten erzählen…

Am Freitag, 16. Juli, erzählt die Autorin im Bahnhofsgarten der IG OMa (Oberdorfer Bahnhofstraße 7, 87448 Waltenhofen) selbst. Einlass 18 Uhr. Eintritt 8 Euro. Kartenreservierung erforderlich unter veranstaltungen@ig-oma.de oder 08379-9291071

Ein Beatles-Abend mit den Burgles

Bei der Offenen Bühne hatten sie uns einen kleinen Appetithappen serviert – am Samstag, 26. Juni boten sie uns im voll besetzten Bahnhofsgarten nun endlich Beatles-Sound zum Sattwerden:
Die “Burgles” haben sich mit Haut, Haar und viel Leidenschaft der Musik der legendären Pilzköpfe verschrieben. Vor allem mit ihrem mehrstimmigen Gesang eifern Bobby, Claus, Thomas und Norre aus dem Raum Schongau dem britischen Original nach und sorgten bei Toast Hawaii und veganen Bruschetta aus dem Holzbackofen für einen herrlich nostalgischen Abend unter freiem Himmel…

Ein zauberhafter Abend…

… mit und Dank den Vivid Curls!

Nein, müde wurde an diesem Abend sicher niemand! Ganz im Gegenteil! Inka Kuchler und Irene Schindele rüttelten an diesem herrlich milden Sommerabend im Bahnhofsgarten viel mehr wach und auf – und das auf ihre zauberhafte, ganz oft ganz leise, sympathische und authentisch ehrliche Art. Kluge Liedtexte, wunderschöne Melodien, eine gelungene Mischung aus eigenem Allgäu-Folk und großartigen Cover-Songs. Mit diesem Abend in der Reihe der “Nicht-müde-werden”-Tournee der Vivid Curls fand der schwierige Kultursommer das schönste Finale, das wir und die 100 Besucher im ausverkauften Bahnhofsgarten uns wünschten konnten.

Ganz abgesehen davon, dass uns die Einnahmen aus Flammkuchenverkauf und Bordbistro ganz entscheidend dabei helfen werden, irgendwie durch den veranstaltungsarmen Corona-Winter zu kommen, in dem ja trotz aller pandemisch bedingten Einschränkungen uneingeschränkt Kosten auf uns zukommen werden…