„Dreck unter den Fingernägeln“

Lucia Hiemer erklärt Idee & Ethik der Permakultur

„Dreck unter den Fingernägeln“ als Ausdruck eines zukunftsfähigen und verantwortungsvollen Systems: Lucia Hiemer, freischaffende Künstlerin und Referentin an der Permakulturakademie im Alpenraum, gibt am Mittwoch, 24. April, um 19 Uhr Im Bahnhof der IG OMa, einen Einblick in die Idee und Ehtik der Permakultur.

Permakultur ist ein Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau, das darauf basiert, Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur zu beobachten und nachzuahmen. Die Auseinandersetzung mit der Herkunft unserer Nahrung und der praktischen Arbeit im Garten schaffen sinnstiftendes Tun und Verantwortungsbereitschaft für unsere Umwelt. Gleichzeitig trägt der Kontakt mit Boden, Pflanzen und Tieren zum Naturverständnis und einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung bei. 

Auf ihrer immerwährenden Suche nach einem verantwortungsbewussten Lebensstil hat auch Lucia Hiemer zur Permakultur gefunden. Sie beplant Projekte, hält Vorträge und setzt sich für die Erhaltung regionaler Kulturpflanzen ein. 

Der Vortrag im Rahmen der Reihe „Am Zug der Zeit“ ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Grundschule Martinszell. Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr.  Eintritt 10 Euro. Reservierungen unter veranstaltungen@ig-oma.de sowie 08379-9291071

Kleidertausch Im Bahnhof!

Aktion: Nachhaltige Frühjahrs- und Sommergarderobe

Zeit für den Frühjahrsputz im Kleiderschrank! Habt Ihr Eure Klamotten schon gesichtet? Und festgestellt, dass mal wieder ganz viel auf den Bügeln hängt, was Ihr nie getragen habt und vermutlich auch nie tragen werdet? Kein Problem!
Alles was zu groß, zu klein, nie geliebt oder einfach falsch angeschafft wurde könnt Ihr am Samstag, 13. April ab 14 Uhr an den Bahnhof der IG OMa bringen.
Dort sortiert Ihr dann Eure Mitbringsel nach Hosen, Shirts, Kleidern, Accessoires usw auf die Tische – und sucht dann im bunten Sortiment nach neuen Stücken, um die entstandenen Lücken im Schrank wieder zu füllen. Ganz einfach. Ganz günstig. Ganz nachhaltig!

Wer um 17 Uhr seine übrig gebliebenen Sachen wieder mitnehmen will, kann dies gerne tun. Ansonsten werden die Kleidungsstücke einem guten Zweck zugeführt.

Bei gutem Wetter findet der Kleidertausch im Garten statt. Bei schlechtem Wetter im Bahnhof. Anmeldung nicht nötig. Teilnahme kostenlos. Für Getränke ist vor Ort gesorgt.

Von einem, der Grenzen sprengte…

Tanz und Vortrag über Ausnahmekünstler Klaus Nomi

Ein Ausnahme-Künstler der besonderen Art steht im Mittelpunkt einer musikalischen Lesung am Freitag, 12. April, um 19 Uhr Im Bahnhof: Die Immenstädterin Journalistin Barbara Frey stellt Klaus Nomi vor, einen Mann gleichfalls aus Immenstadt, „der auszog, Grenzen zu sprengen…“ Ihr Vortrag über den charismatischen Sänger und Performance-Artisten wird begleitet von den Tänzerinnen Margit Frank und Margit Prinz

„Mein Gott, so möchtest Du auch mal singen“, dachte Klaus Sperberger (1944 – 1983), als er – damals noch ein Kind – eine Opernsängerin im Radio hörte. Er verehrte Maria Callas – aber auch Elvis Presley. Gegen alle Widerstände entwickelte der Sperber seine Falsettstimme weiter, pfiff auf alle Grenzen musikalischer Genres und machte unter dem Künstlernamen Klaus Nomi mit seinen exzentrischen Bühneninszenierungen und seinem unglaublichen Stimmumfang Furore im Amerika der frühen 80er Jahre. 

Barbara Frey folgt in ihrer Lesung den Spuren des Sängers durch Zeit und Raum. Zahlreiche historische Film und Toneinspielungen geben Einblick in Nomis faszinierendes Leben und sein musikalisches Werk, das bis heute als Inspirationsquelle für Kunstschaffende aus aller Welt gilt. Mit der begleitenden Tanzperformance wird Nomis existentiell letzter Kampf auf die Bahnhofs-Bühne gebracht. 

Beginn 19 Uhr. Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 €. Reservierungen unter veranstaltungen@ig-oma.de sowie 08379-929107