Schlagwort-Archive: Am Zug der Zeit

„Nüchternheit!“

Pater Mauritius aus Münsterschwarzach
über die Kunst, sich ein achtsames Herz zu bewahren

„Nüchternheit“ lautet der Titel des Vortrags am Freitag, 29. März, um 19 Uhr Im Bahnhof. Pater Mauritius Wilde von der Benediktinerabtei Münsterschwarzach spricht über die „Kunst, sich ein achtsames Herz zu bewahren“.

Nüchternheit bedeutet mehr als nur eine trockene Kehle oder einen leeren Magen. Pater Mauritius Wilde aus der Bendiktinerabtei Münsterschwarzach versteht darunter eine spirituelle Haltung, die gerade in hektischen Momenten den Blick zurück aufs Wesentliche lenkt.

Der gebürtige Hildesheimer trat mit 19 Jahren ins Kloster ein, unterrichtete zunächst als Lehrer am Münsterschwarzacher Gymnasium und übernahm dann die Leitung des klostereigenen Vier-Türme-Verlags. Seit drei Jahren lebt Pater Mauritius in Rom und dient dort als Prior in der Primitialabtei St. Anselmo.

 Die Veranstaltung in der Reihe „Am Zug der Zeit“ beginnt am Freitag, 29. März, um 19 Uhr Im Bahnhof (Oberdorfer Bahnhofstraße 7 in 87448 Waltenhofen-Oberdorf). Einlass ab 18 Uhr. Eintritt 7 Euro, Karten an der Abendkasse.

Bei aller Liebe…

Anselm Bilgri fordert das Ende des Zölibats

„Konstruktive Kirchenkritik und ein leidenschaftliches Plädoyer für eine lebendige und moderne Kirche“ kündigt Anselm Bilgri für seinen Besuch Im Bahnhof an. Am Montag, 18. Februar, um 19 Uhr spricht der ehemalige Prior von Kloster Andechs über sein neuestes Buch „Bei aller Liebe – Warum die katholische Kirche den Zölibat freigeben muss“.

Anselm Bilgri, geboren 1953, war Benediktinermönch, Cellerar und Prior von Kloster Andechs. Heute wirkt der Priester und „Gratwanderer zwischen Kirche und Welt“ als Vortragender, Buchautor, Coach und Mediator.

In seinem neuesten Buch kehrt er zu seinen kirchlichen Wurzeln zurück und zeigt auf, dass der Zölibat aus seiner Sicht eine der Ursachen darstellt für den eklatanten Nachwuchsmangel und nicht zuletzt für den sexuellen Missbrauch, der die Kirche in  den Grundfesten erschüttert hat.

Die Veranstaltung in der Reihe „Am Zug der Zeit“ beginnt am Montag, 18. Februar, um 19 Uhr Im Bahnhof (Oberdorfer Bahnhofstraße 7 in 87448 Waltenhofen-Oberdorf). Einlass ab 18 Uhr. Eintritt 7 Euro, Karten an der Abendkasse.

Kamtschatka, eines der Enden unserer Welt

Reiseführer Ullrich Wannhoff erzählt über Russland

Auf die vulkanische Halbinsel Kamtschatka entführt am Montag, 28. Januar, der nächste Vortragsabend in der Reihe „Am Zug der Zeit“. Der Russland-Experte Ullrich Wannhoff, Reiseleiter beim Oberdorfer Reisebüro Wigwam, erzählt um 19 Uhr Im Bahnhof von „einem der Enden unserer Welt“.

„Was willst Du dort zwischen Halunken, Verbrechern und den vielen Mücken?“ wurde Ullrich Wannhoff gefragt, als er 1991 erstmals nach Kamtschatka reiste. Die Halbinsel war damals militärisches Sperrgebiet und selbst für Russen weit weg. Inzwischen hat sich Kamtschatka als Reiseziel längst einen guten Namen gemacht. Auch Ullrich Wannhoff ist einmal jährlich vor Ort und jedes Mal begeistert von den freundlichen und aufgeschlossenen Menschen, besonders von den indigenen Völkern, den Korjaken, Itelmenen, Ewenen und Tschuktschen.

Bei seinem Vortrag Im Bahnhof erzählt er von der anderen Seite des Lebens, ohne Smartphone, ohne Internet. Vom Wechsel der vier Jahreszeiten, in der Einsamkeit und Stille der scheinbar unberührten Natur am Rande des Pazifiks. Und von dem Gefühl, dort in eine andere Zeit zu fallen, die im völligen Widerspruch steht zur Modernität unseres Lebens. „Übrig bleibt eine Sehnsucht, die nicht am Horizont endet“, so beschreibt Ullrich Wannhoff, Deutscher auf dem Papier, halber Russe im Herzen, die Faszination von „Kamtschatka – eines der Enden unserer Welt.“

Die Veranstaltung in der Reihe „Am Zug der Zeit“ beginnt um 19 Uhr Im Bahnhof (Oberdorfer Bahnhofstraße 7 in 87448 Waltenhofen-Oberdorf). Einlass ab 18 Uhr. Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.