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Am Zug der Stillen Stunde

Advent Im Bahnhof

Ein dickes vorweihnachtliches Dankeschön an die Lollipopps: Sie hatten nicht nur die Idee für diese besinnlich-musikalische Stunde am vierten Adventssonntag, sie trugen als A-Capella-Trio mit Kontrabass-Begleitung auch ganz wesentlich zum Programm und zum Gelingen bei. Unterstützt von der Bergstätter Saitenmusik sorgten sie für einen der ganz besonderen Momente Im Bahnhof. Bei Kerzenschein und Kaminfeuer, selbstgebackenen Laible und Sonntagskuchen, Kaffee und Glühwein herrschte 90 Minuten lang tatsächlich so was wie Weihnachtsstimmung…

Allen Mitwirkenden, allen Gästen und auch all jenen, die nicht dabei sein konnten
wünscht das IG OMa-Team von Herzen frohe Feiertage. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – vielleicht ja sogar in der Silvesternacht, wenn wir ab 23 Uhr geöffnet haben, um dann gemeinsam ins neue Jahr zu tanzen. Walzertakt statt Feuerwerk, heißt heuer unser Motto. Wir freuen uns auf Euch!

Was für ein Abend!

So leise, und doch so mitreißend. So unspektaktulär, und doch so inspirierend. Dieser Abend mit Pater Anselm Grün war ein ganz besonderer Höhepunkt in der gut fünfjährigen Vereinsgeschichte der IG OMa – und er hätte niemals in unseren kleinen Bahnhof gepasst. Rund 360 Besucher waren unserer Einladung gefolgt und hatten die Mehrzweckhalle Oberdorf bis in die letzte Reihe gefüllt.

Bis aus Landsberg, Schongau und Ravensburg waren die Gäste angereist, um den berühmten Benediktinermönch aus dem fränkischen Kloster Münsterschwarzach zu hören. Knapp 250 Karten waren bereits im Vorverkauf an den Mann und die Frau gebracht worden. Über 100 gingen dann noch an der Abendkasse über die Theke.

In der Stunde zwischen Einlass und Vortragsbeginn herrschte denn auch geschäftiges Treiben in der Halle. Sowohl der Büchertisch – bestens betreut vom Bücher-Bäck-Team aus Immenstadt – als auch die frisch gebackenen Holzofenbrote aus dem „himmlischen IG Oma-Bordbistro“ lockten die Gäste. An die 200 „Beichtstullen“ mit frischem Griebenschmalz und „Büßerschnitten“ mit Biobutter und Schnittlauch fanden reißenden Absatz.

Andächtig Stille und konzentrierte Aufmerksamkeit herrschte dann beim gut einstündigen Vortrag, in dem Pater Anselm Grün am Beispiel verschiedener Gleichnisse und Heilsgeschichten Jesus therapeutisches Wirken vorstellte. Ganz leise, und doch so mitreißend. Ganz unspektakulär, und doch so inspirierend…

Tief verwurzelt in der Erden…

… steht er da, der neue Baum: Eine Walnuss, 5,65 Meter hoch und mit vereinten Kräften gut einen Meter tief im Erdreich versenkt, ziert nun unseren Bahnhofsgarten. Noch präsentiert sie sich winterlich kahl – doch schon im nächsten Sommer wird sie für angenehme Schattenplätze sorgen. Und irgendwann auch für reiche Ernte…