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Mit dem Rad bis ans Ende der Welt…

Diavortrag des ADFC am Montag, 26. Februar, 19 Uhr

In 106 Tagen radelten Heidi und Reiner Strassmeier von Kaufbeuren
nach Santiago de Compostela und „Ans Ende der Welt“, dem Kap Finisterre. In zwei Stunden lässt sich ihre spannende Reise jetzt nachverfolgen: Der ADFC Kempten lädt am Montag, 26. Februar, 19 Uhr ein zum Diavortrag im Bahnhof der IG OMa.

Start war in Kaufbeuren, zunächst ging es zum Bodensee, den Rhein entlang bis Basel, dann weiter Richtung Westen bis zum Fluss Saône, von dort Richtung Süden nach Lyon und ans Mittelmeer. Bei der Stadt Sete ging es Richtung Westen am Canal du Midi entlang bis kurz vor Toulouse. Anschließend zum Startpunkt des spanischen Jakob-Pilgerweges „Camino frances“ in Saint-Jean-Pied-de-Port. Von dort entlang des
Jakobsweges nach Westen bis „Ans Ende der Welt“.

Unmittelbar vor dem Film-/Bildervortrag „Vom Allgäu nach Santiago de Compostela und ans Ende der Welt“ kann der Wünschewagen Allgäu/Schwaben besichtigt werden.

Der Wünschewagen ist unterwegs, um sterbenskranken Menschen letzte Wüsche zu
erfüllen. Es handelt sich dabei ein einen umgebauten Krankentransportwagen, der mit speziellen Stoßdämpfern und einem harmonischen Licht-Farb-Konzept
gezielt auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingerichtet ist. Zugleich ist eine notfallmedizinische Ausstattung an Bord, damit das Team des Wünschewagens im Notfall professionelle Hilfe leisten kann.

Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für den „Wünschewagen Allgäu/Schwaben“ gebeten.

Burgen – Mythos und Wahrheit

Dr. Joachim Zeune korrigiert und erklärt

Schluss mit wildromantischen Vorstellungen von kriegerischen Rittersleuten, blutigen Schwertkämpfen, märchenhaften Turmgespenstern oder zauberhaften Burgprinzessinnen. Dr. Joachim Zeune, einer der führenden Burgenforscher Europas, korrigiert bei seinem Vortrag über „Burgen – Mythos und Wahrheit“ am Freitag, 23. Februar um 19 Uhr unser schiefes Bild von der Geschichte heutiger Ruinen. 

Unser Wissen um Burgen geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als man im Zuge einer mentalen Vergangenheitsflucht das Mittelalter zu einer finsteren kriegerischen Epoche verklärte und die Burgen zu permanent umkämpften Raubnestern und Zwingburgen degradierte. 

Während die großartigen Bauten der Antike und die grandiosen Sakralbauten des Mittelalters als Maß aller Dinge galten, fanden die plumpen, klobigen Burgen als militärische Zweckbauten in der Kunstgeschichte keine Beachtung. In ihrer mystischen Eigentümlichkeit eigneten sie sich allerdings hervorragend zum Schmelztiegel aller möglichen menschlichen Sehnsüchte und Phantasien. 

Die moderne Burgenforschung muss dieses falsche Bild nun mühsam korrigieren. Dr. Joachim Zeune nimmt das Publikum Im Bahnhof mit auf eine Zeitreise zurück zu den Anfängen der verunklärenden Burgenrezeption, an deren Ende Phantasieburgen wie Harry Potters Hogwarts standen… 

Die Veranstaltung im Bahnhof (Oberdorfer Bahnhofstraße 7, 87448 Waltenhofen) am Freitag, 23. Februar, beginnt um 19 Uhr. Einlass ab 18 Uhr. Eintritt 8 Euro. Karten im Bahnhof und unter veranstaltungen@ig-oma.de

„Ja, was macht er denn da?“

Sportjournalist Bernd Schmelzer liest und erzählt

Seine Stimme kennt man – jetzt lernt man auch sein Gesicht kennen: Sportjournalist und Fernsehkommentator Bernd Schmelzer ist am Mittwoch, 10. JanuarIm Bahnhof der IG OMa zu Gast. Ab 18.30 Uhr liest er hier aus seiner Autobiographie „Ja, was macht er denn da?“ und erzählt unterhaltsame Geschichten aus der Welt des Profi-Sports. 

Der gebürtige Dortmunder Schmelzer wuchs in Balderschwang auf und wohnt inzwischen in Oberstdorf. Seit dem Jahr 1987 arbeitet er als freier Mitarbeiter für den Bayerischen Rundfunk, seit 1991 ist er als Kommentator für Fußball, Alpinsport und Eishockey bei der ARD beschäftigt. 
Im Oktober 2022 erschien seine Autobiographie „Ja, was macht er denn da?“ Darin erzählt Bernd Schmelzer seinen beruflichen Weg und von vielen Erlebnissen während Olympischer Spiele, Weltmeisterschaften und Welt-Cup-Rennen. Er kennt sie alle persönlich, die aktiven und nicht mehraktiven Top-Stars der Szene aus dem In- und Ausland. 
So gibt sein Buch einen Einblick in den alpinen Ski-Zirkus, der öffentlich kaum bekannt ist. Hautnah, packend, kompetent.  Schmelzer schafft es, seinen lockeren Kommentatoren-Stil in das Buch zu übertragen. Immer wieder muss man schmunzeln oder lachen, etwa wenn er
erzählt, wie er den österreichischen „Herminator Hermann Maier des nachts von Bayern nach Österreich brachte, oder als Maria Höfl-Riesch ihn bat, doch einmal in einer Live-Sendung das Wort „Käsebrot“ einzubauen –Schmelzer tat ihr den Gefallen.

Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18.30 Uhr.  Eintritt 7 Euro. Reservierungen unter veranstaltungen@ig-oma.de sowie 08379-9291071