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Bilderbücher – Bücherbilder

Kultur am Gleis: Ausstellung von Monica Ostermeier –
Vernissage Im Bahnhof am 19. März, 19 Uhr

Ausgelesen, angelesen oder auch ungelesen – eine Vielzahl von Büchern, oft in erstaunlich gutem Zustand, landen nach Entrümpelungsaktionen auf dem Flohmarkt, auf dem Wertstoffhof oder auch in der Mülltonne. Besonders auf farbige, leinengebundene Bildbände hat Monica Ostermeier, Künstlerin, Illustratorin und Grafik-Designerin aus Durach, ein Auge geworfen. Mit viel handwerklichem Geschick und Spaß am Experimentieren haucht die Künstlerin ausgemusterten Büchern meist aus zweiter Hand neues Leben ein. Inspiriert von den Titeln ist eine Buchserie mit den unterschiedlichsten Bildmotiven in verschiedenen Techniken entstanden.

In ihrer Ausstellung Im Bahnhof kombiniert Monica Ostermeier die Bücher mit farbenfrohen, luftigen Bildern in Acryl-/Mischtechnik auf Leinwand. Mit Insektenmotiven – Bienen, Libellen und Schmetterlingen – holt die Künstlerin zum Frühlingsanfang die Natur in den Bahnhof.

Im Rahmen der Ausstellung ist am Sonntag, 22. Mai, in Zusammenarbeit mit dem LBV ein Workshop “Natürlich Kunst – Naturbeobachtung und Malen mit Kindern” geplant. Die entstandenen Werke werden dann anschließend Im Bahnhof ausgestellt.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, den  22. Mai zu den regulären Fahrzeiten geöffnet. Der Eintritt zur öffentlichen Vernissage am Samstag, 19. März um 19 Uhr ist kostenlos. Die musikalische Untermalung gestaltet Boris Winkelmann. Es gelten die aktuellen Corona Regeln.

“Halbhundert und 2”

Kunstausstellung von und mit Tina Richter

Die für mannigfaltige Einflüsse aufgeschlossene Künstlerin Tina Richter aus Martinszell, die auch schon seit Jahren als kreative Bühnenbildnerin des JTM engagiert ist, zeigt in ihrer Ausstellung Halbhundert und 2  Im Bahnhof ihre authentisch-lebendigen Arbeiten, die jede für sich, aber auch in Kombination untereinander, Geschichten erzählen.

Die Bilder wirken oft sehr organisch durch den Gebrauch unterschiedlicher Texturen. Reliefartige Oberflächen bilden dynamische Strukturen, zum Teil aufgebrochen oder mit Rissen, welche die Künstlerin mit sicherem Farbgespür ergänzt.

Die vielfältige Praktikerin arbeitet aus absoluter Leidenschaft zur Kunst heraus, setzt sich selbst keine Grenzen. Dies gilt in mehrfacher Hinsicht, denn ihr Werk lässt sich weder explizit im Gegenständlichen noch Abstrakten verorten, an keiner Technik festmachen oder gar durch ein Passepartout eingrenzen. Ihre Neugierde auf Neues treibt sie voran, so bildet sie sich stetig fort und erweitert ihr künstlerisches Spektrum. Diese Offenheit bereichert, da sich daraus eine spannende Vielfalt ergibt. In den Papierarbeiten findet man Drucktechniken, kombiniert mit Collage, ergänzt durch Zeichnungen, etwa mit Pastell- und/oder Ölkreide.

Vernissage ist am Sonntag, 07. November, 18 Uhr. Eintritt frei.
Mit Blick auf die Größe des Raumes und die aktuelle pandemische Lage gilt die 2G-Regel. Eintritt nur für nachweislich Geimpfte und Genesene
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Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar 2022 zu sehen.