Ein ganz besonderer Preis!

Einen wortwörtlich ganz besonderen Preis bekam die IG Oma dieser Tage in Memmingen verliehen: Den Margit-Blaha-Sonderpreis nämlich, den uns die SPD-Bezirkstagsfraktion für unsere Leistungen im Bereich Soziales und Kultur überreichte.

Rita Schösser und Wolfgang Bähner, Vorsitzender der SPD-Bezirkstagsfraktion Schwaben

Die Waltenhofener Ortsvorsitzende Rita Schösser hatte ihre Genossinnen und Genossen auf die IG und den Bahnhof aufmerksam gemacht und mit großer Anerkennung von unserem Einsatz und unseren Projekten berichtet. Vielen Dank dafür, Rita!

In ihrer Laudatio lobte Petra Beer, stellvertretende Vorsitzende der Schwaben SPD den „bunten Fahrplan“ der IG OMa mit seinen vielfältigen Angeboten rund um Kultur und Dorfgemeinschaft. Vorsitzende Elke Hermann erinnerte in ihren Dankesworten an Markus Kennerknecht, den viel zu früh verstorbenen Memminger Oberbürgermeister, der seinerzeit als Waltenhofener Bauamtsleiter die Anfänge der IG OMa begleitet und zunächst sehr skeptisch bewertet hatte. Nicht zuletzt seine Kostenschätzung von rund 600 000 Euro hatte damals den Ausschlag dafür gegeben, dass sich der Gemeinderat dagegen entschied, sich finanziell am Kauf und der Sanierung des Bahnhofs zu beteiligen. Als die IG dann aber trotzdem Fahrt aufnahm und das Dorfhaus aus eigenen Kräften und Mitteln entstehen ließ, war es Markus Kennerknecht, der mit der IG OMa Kontakt aufnahm, ihr echte Anerkennung zollte und viel Glück wünschte. „Herr Kennerknecht hätte sich sicherlich gefreut, uns hier heute empfangen zu dürfen“, meinte Elke Hermann unter dem Applaus aller Anwesenden.

Der offizielle Margit-Blaha-Preis übrigens ging ans Kaminwerk Memmingen, wo die Feierlichkeiten auch stattfanden. Wir gratulieren dem Vorsitzenden Matthias Ressler und seinem Team und wünschen ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg!

20 C + M + B 17

Wahrhaft segensreichen Besuch hatte der Bahnhof dieser Tage: Nachdem sie bei gar frostigen Temperaturen stundenlang durchs Dorf gewandert und an jeder Haustür ihr Sprüchlein für die gute Sache aufgesagt hatten, trafen sich alle 20 Martinszeller und Oberdorfer Sternsinger im kuschlig eingeheizten Bahnhof zum Aufwärmen.
Die Bahnhofs-Crew und vor allem die liebevolle Mütter versorgten die durchgefrorenen Weisen mit leckerster Lasagne und warmen Getränken, so dass sie nach kurzer Rast frisch gestärkt und aufgetaut weiter von Haus zu Haus ziehen konnten.
Nicht ohne vorher freilich dem Bahnhof ihren Segen gegeben zu haben. Wenn das kein gutes Jahr wird…
(Text und Foto: Richy Richter)