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Plastik – Erfolgsgeschichte oder Zeitbombe?

Der ZAK zu Gast: 3-D-Film und Fragerunde Im Bahnhof

Echte Abfallprofis waren am Montag, 11. April  um 19 Uhr Im Bahnhof der IG OMa zu Gast: Renate Jeni und ihr Kollege Wolfgang Kolenda vom ZAK erklärten hier in wortwörtlich mehrdimensionaler Weise, wie sich Plastikabfälle ganz leicht einsparen und ideal weiterverwerten lassen. Nach einem Film zur Abfalltrennung und Diskussionsrunde über Plastikvermeidung bzw. Plastikverwertung bekamen alle Besucher eine 3-D-Brille aufgesetzt, damit sie auch den richtigen (Durch)Blick haben beim filmischen „Besuch in der Recyclinganlage“. Dieser zehnminütige Beitrag klärt alle Fragen darüber, was eigentlich in den gelben Sack gehört, wie die Materialien sortiert werden und ob eine Trennung von Abfällen wirklich Sinn macht…

Hier ein paar unsortierte Tipps des Abends:
– Der beste Plastikabfall ist der, der gar nicht erst anfällt! Oberste Prämisse darum: Möglichst verpackungsfrei einkaufen!
– Bei unvermeidlichen Plastikverpackungen auf möglichst sortenreinen Kunststoff achten! Weiße Joghurtbecher zum Beispiel sind gut wiederzuverwerten. Verbundverpackungen wie bei Käse- oder Wurstaufschnitt dagegen nicht!
– Aludeckeln von Plastikbechern ablösen!
– Die Abfälle müssen nicht gespült sein!
– Becher nicht platzsparend stapeln, sondern lose in die gelben Säcke werfen. Ansonsten gibt es Probleme in der Sortieranlage!
– Kleinste Plastikreste lieber in den Restmüll. Dort werden sie thermisch entsorgt und landen in der Fernwärme – und nicht als Müll-Export nach Fernost!

Virtueller Besuch in einer Müll-Sortieranlage…